Über uns:

In der Fachberatungsstelle arbeiten Sozialpädagoginnen und Therapeutinnen, die schon seit vielen Jahren Erfahrung mit den unterschiedlichsten Facetten und Bereichen von sexualisierter Gewalt gesammelt haben.
Wir beraten euch parteilich, das heißt, wir hören euch zu und glauben euch, was ihr uns erzählt.
Wir treffen Entscheidungen nur mit euch gemeinsam und informieren euch über jeden unserer Schritte.
Wir können euch auch mehrmals hintereinander beraten. Bei der Suche nach einem/r Therapeut*in unterstützen wir euch, wenn ihr das wünscht.

Eine Chronologie

2019

* Arbeitsbeginn der Fachberatungsstelle »Amani« gegen sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen
* Arbeitsbeginn im »3 Regionen Modell« gegen ehrbezogene Gewalt und Zwangsverheiratung

2018

* Ferienfreizeit auf Amrum erstmals mit zwei jungen Müttern mit
* Planung der Fachberatungsstelle »Amani« gegen sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen mit zusätzlichen Räumen in der Annastraße 9
* Planung des hessenweiten »3 Regionen Modells« gegen sog. »Gewalt im Namen der Ehre und Zwangsverheiratung«

2017

* Herausgabe eines Fotokalenders mit »unseren « Mädchen und jungen Frauen an Documenta-Orten zum 25-jährigen Bestehen

* Organisation einer Fortbildungsreihe »Ganz schön stark – 25 Jahre Mädchenhaus« zu den Themen: Selbstfürsorge, Mädchen im Dschihad, Nähe und Distanz, Gegen Gewalt im Namen der Ehre, Weibliche Genitalverstümmelung
* Öffentlichkeitsarbeit mit dem Frauenbündnis zum 6. Februar Internationaler Aktionstag »Null Toleranz gegen Genitalverstümmelung«, zum 14. Februar »One Billion Rising«, zum 8. März »Internationaler Frauentag«, zum 11. Oktober »Internationaler Mädchentag« sowie zum 25. November »Internationaler Tag gegen Gewalt gegen Frauen«
* Förderung durch die Aktion Mensch des Projektes: »Gemeinsam gegen Weibliche Genitalverstümmelung aktiv – Prävention, Versorgung, Hilfe« Beginn im November 2017 für drei Jahre, Beschäftigung einer Sozialpädagogin und von Honorarkräften in Teilzeit

2016

* Eröffnung eines Frauen-Kreativcafés gemeinsam mit einer eritreischen Frauen-gruppe im Malala
* Der Internationale Tage »Null Toleranz gegen Genitalverstümmelung« wird mit einer Informationsveranstaltung und Café-Zeremonie im Malala begangen
* »Ich werde es sagen!« Fachtag zu 25 Jahre GESA (GEmeinsam gegen Sexuelle Gewalt Aktiv) im Hermann Schafft Haus
* Foto-Ausstellung zu »Mädchen im Öffentlichen Raum« anlässlich des Internationalen Mädchentages im Haus der Jugend
* Zum Frauenempfang der Stadt Kassel »Keine Angst vor Flüchtlingen« sprechen drei ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen über ihre Biografien

2015

* Erstmalig Flashmob Aufstehen gegen Weibliche Genitalverstümmelung am 06.02. zum Internationalem Tag »Null Toleranz von FGM/C«.
* Information des Sozialausschusses über die Situation von FGM/C in Kassel
* Erweiterung des Malala Mädchenzentrums durch den Wanddurchbruch in die Nachbarwohnung
* Organisation des Fachtages zum Thema »Mädchen und Sexualität« mit dem MädchenArbeitsKreis

2014

* Eröffnung des Malala–Mädchenzentrums in der Mittelgasse 22, in Trägergemeinschaft mit dem Kasseler Jugendring
* Organisation zweier Fachtage zu den Themen: »Mädchenarbeit: eigensinnig oder unsinnig« und »Stinkt pink? Mädchenarbeit in ihrer Vielfalt wahrnehmen«
* Fortbildungsveranstaltung zu »Gesetzliche Betreuung von jungen Frauen« in Münster
* Bildungsfahrt nach Berlin mit einer interkulturellen Mädchengruppe

2013

* Beteiligung an der weltweiten Aktion »One Billion Rising« am 14. Februar, die das Ende aller Gewalt gegen Frauen und Mädchen fordert. In Kassel wurde auf dem Königsplatz getanzt, getrommelt und demonstriert.
* Zukunftswerkstatt mit zahlreichen Fachfrauen der Mädchenarbeit in Kassel zu einem Mädchenzentrum im Zentrum Kassels.
* Zum zweiten Mal wurde weltweit der Internationale Mädchentag am 11. Oktober organi-siert. Gemeinsam mit dem MädchenArbeitsKreis Kassel wurde auf die Situation von Mädchen aufmerksam gemacht. Dieses Jahr wurden die ersten Ampelfrauen Hessens in Kirchditmold als Veranstaltungsort dafür ausgewählt.
* Interaktive Ausstellung »1100 Jahre Kindheit in Kassel« in den Räumen von »Hand in Hand« Kirchditmold.
* Broschüre »Starthilfe in die Selbstständigkeit« mit finanzieller Unterstützung der Vereinigten Wohnstätten 1889 e.G. neu aufgelegt
* Leistungsvereinbarung mit der Stadt Kassel für ein Mädchenzentrum in der Innenstadt – in Trägergemeinschaft mit dem Kasseler Jugendring e.V. (KJR)

2012

* Organisation des LAG Treffen Mädchenpolitik Nordhessen und Wiederbelebung des MädchenArbeitsKreises Kassel

2012

* Das Deutsche Hilfswerk finanziert 15 Stunden Beratung für Migrantinnen
* PKW – Spende PSD Bank Hessen-Thüringen
* Jubiläumsveranstaltungen zu 20 Jahre Mädchenhaus u.a. »Tag der Offenen Tür« mit einem Vortrag von Frau Dr. Kerstin Wolff vom Archiv der Deutschen Frauenbewegung, ein Konzert mit dem »Duo Perlato« in der Lutherkirche, Lesungen mit den Therapeutinnen Ellen Spangenberg und Michaela Huber sowie der Schauspielerin Sabine Wackernagel, sowie einer Kooperationsveranstaltung mit dem Frauenbüro und dem Hessischen Koordinationsbüro für behinderte Frauen
* Beteiligung am Flashmob im Rahmen der Interkulturellen Woche und 1. Platz im Fotowettbewerb des Ökumenischen Vorbereitungsausschusses zur Interkulturellen Woche

2011

* Organisation von Lesungen im Rahmen der Reihe »Die Kunst 20 Jahre alt zu werden
* Verkauf des zweiten Kunstkalenders mit Werken internationaler Künstlerinnen zu Gunsten des Mädchenhauses sowie Ausstellung der Originalkunstwerke in der Galerie »Art Privat«
* Teilnahme an der Vernetzungsveranstaltung des Landkreis Jugendamtes zu sexueller
Gewalt sowie an der Messe »Arbeit und Kind«
* Podiumsteilnahme bei der ersten Informationsmesse »Internationale Frauen in Kassel« zum
Thema Arbeit mit Migrantinnen und deren Familien
* Vorführung des eigens dafür produzierten Filmbeitrages »Mädchen im Öffentlichen Raum«
im Rahmen der Präventionstage
* Sozialpädagogin für 19,25 Stunden aus vereinseigenen Mittel angestellt

2010

* 5.000,- € Preisgeld von dem Sparkassen- und Giroverband Hessen- Thüringen für das Projekt »Mit Notenschlüssel und Turnschuhen«
* Hörspiel-Workshop zum Thema »Heimat« bei
der Stiftung Zuhören gewonnen
* Erstmals Selbstverteidigungs-Workshop gemein-
sam für Mädchen und Seniorinnen
* Teilnahme mit Mädchen an der Aktion zum 25.11.
»Internationaler Tag gegen Gewalt gegen Frauen«
um auf das Ehebestandsrecht aufmerksam zu
machen.

2009

* Zweite Ausstellung von Original Kunstwerken diesmal in der »HANDWERKSFORM« der Handelskammer mit anschließender Versteigerung im Ständesaal
* Selbstverteidigungskurs für Teilnehmerinnen eines internationalen Jugendaustausches
* Selbstbehauptungstag für Frauen von Karla 3
* Selbstverteidigungskurs für Frauen der DIAkom Kassel
* Sozialpädagogin für 10 Stunden aus vereinseigenen Mittel angestellt
* Broschüre »Starthilfe in die Selbstständigkeit« mit finanzieller Unterstützung der Vereinigten Wohnstätten 1889 e.G.

2008

* Medienprojekt: »Chancen und Risiken im Internet« in Kooperation mit dem Medien-projektzentrum Offenen Kanal (MOK) für Schulklassen, inklusive Elternabend
* Gewinn des Medienkompetenzpreises »MediaSurfer« mit »Bilder – Trickfilm –Hörspiel«. Präsentation auf dem Hessentag
* Veranstaltung des 14. Frauenlaufs durch die TGW zu Gunsten des Mädchenhauses
* Medienwoche mit zum Thema: »Tod« mit einer Hospizmitarbeiterin
* Erste Zeltfreizeit im Edertal in Kooperation mit dem Mädchentreff »Girls Only« unterstützt durch die Stadt Kassel
* Vortrag im Fröbelseminar vor Lehrkräften und SchülerInnen zum Thema: »Chancen und Risiken im Internet
* Präventionstage im Rathaus ebenfalls zum Thema »Chancen und Risiken im Internet«, vier Mädchen klären interessierte Bürger direkt am PC auf

2007

* Studienfahrt nach Berlin ins Frauenhotel
* Ferienfahrt nach Frankfurt und Wiesbaden, u.a. zum Schloss Freudenberg und zum »Dialog im Dunkeln«
* Während der 100 Tage Documenta stellen die Vereinigten Wohnstätten 1889 e.G. eine »Kreativwohnung« in Kirchditmold zur Verfügung. 4 Zimmer zum Bohren, Tapezieren, Streichen, Handwerken, Basteln, Graffiti u.v.m.
* Nominierung zum bundesweiten »Plopp Award« mit einem Hörspiel zum Thema »Kindeswohlgefährdung«
* Einrichtung einer speziellen Migränesprechzeit
* »Sicher im Alter« Kursangebot für Seniorinnen bei »Hand in Hand« Nachbarschafts-hilfeverein der Vereinigten Wohnstätten 1889 e.G.
* Wöchentliches Internationales Mütterfrühstück, Arabische Tanzabende und samstags Fastenbrechen während des Ramadans
* Privatspende eines Gebrauchtwagens und Bemalung in den Sommerferien

2006

* Teilnahme an der Kunstaktion des Brasilianers Basbaum für die documenta XII
* Bewilligung des »FifAA-Projektes « Fit für Auszug und Ausbildung durch »Aktion Mensch«, zwei Teilzeit-Stellen für drei Jahre
* LPR gefördertes Medienprojekt mit dem Freien Radio Kassel: »Mädchen machen Medien«
* Migräne-Kurse für Mädchen und junge Frauen
* Aktion Mensch Förderung 5000 x Zukunft für »Ganz und Gar Mädchenart«, 2 Wochen in den Sommerferien mit Nora von der Decken
* Honorarstelle für 20 Stunden aus vereinseigenen Mitteln

2005

* Erstmals Förderung durch das Frauenbüro der Stadt Kassel mit 9.000,- €
* Öffnungszeiten Montag bis Freitag, Freitag 11.00 – 17.00 Uhr
* Teilnahme an der »documenta 50 Aktion«, mit der Nachbildung eines Werkes von Louise Bourgeoise
* Szenische Lesung der »Vagina Monologe« zu Gunsten des Mädchenhauses veranstaltet von Elke Mitzlaff
* Auszeichnung für Ehrenamtliche Arbeit und bürgerschaftliches Engagement durch das Hessische Sozialministerium

2004

* Schwelbrand in der Annastraße, Umzug für 3 Monate in die Wohnung des Ev. Stadtjugendpfarramtes
* Verkauf eines Benefiz-Kunstkalenders mit Werken von 10 Kasseler und zwei New Yor-ker Künstlerinnen, verbunden mit einer Ausstellung der Originale im Kunst-Tempel

2003

* www.maedchenhauskassel.de geht online
* »Aktion Mensch« fördert eine Stelle und Honorargelder für ein Jahr
* Ausstellung und professionelle Versteigerung von 160 Kunstwerken im Kulturbahnhof, ge-spendet von 70 Kasseler Künstlerinnen und Künstlern

2002

* Beteiligung am »Entimon-Projekt – gemeinsam gegen Gewalt und Rechts-extremismus« des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

2001

* Namensänderung in »1. Mädchenhaus Kassel 1992 e.V. – Verein zur Unterstützung
feministischer Mädchenarbeit«
* Eine StrukturAnpassungsMaßnahme (SAM) Stelle wird mit Hilfe des Arbeitsamtes
eingerichtet.
* Beginn der Benefiz Veranstaltungsreihe »Die Kunst 10 Jahre alt zu werden«

2000

* Hausaufgabenbetreuung wird drei Mal die Woche mit anschließendem Mittagstisch angeboten

1999

* Der Verein beschäftigt drei Frauen auf ABM-Basis.

1998

* Einrichtung der kostenlosen Hausaufgabenbetreuung anfangs zweimal die Woche
* Der Verein beschäftigt drei Frauen auf ABM-Basis
* Kino für Mädchen findet einmal im Monat statt

1997

* Zum 5-jährigen Bestehen wird eine Veranstaltungsreihe organisiert.

1996

* Rahmenvereinbarung mit der Gesamthochschule Kassel und Anerkennung als Ausbil-dungsstelle für Berufspraktikantinnen.
* Der Verein beschäftigt zwei Frauen auf ABM-Basis.
* Eröffnung des Mädchencafés zum Basteln, Handwerken, Kochen, Spielen, Tanzen

1995

* Teilnahme an der Ausstellung der Kasseler Frauenprojekte im Rathausfoyer; geför-dert durch die Stiftung der Kasseler Sparkasse

1994

* Selbstbehauptungs- und Selbstver- teidigungskurse für Mädchen ab dem 6. Lebensjahr in Schulen, in Jugend- und Gemeindezentren, Spielhäusern, und Vereinen.
* Der Verein zieht in die Annastraße 9
* Das »Mädchentelefon« als Beratungs-
angebot startet.
* Der Verein beschäftigt vier Frauen auf
ABM-Basis.
* Gründungsmitglied der ArbeitsGemein schaft MädchenArbeit (AGMA)
* Mitarbeit im Jugendhilfeplanungsausschuss als Vertreterin des DPWVs

1993

* Mitgliedschaft im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband
* Erster Mädchenaktionstag in Kassel
* Öffentlichkeitsaktionen bei Straßenfesten

1992

* Gründung des Vereins am 25. März 1992 im Frauenzentrum
* Persönliche und telefonische Beratung für Mädchen, junge Frauen, Fachfrauen und Mütter
* Öffentlichkeitsaktionen mit »begehbarem Mädchenhaus«
* Teilnahme am Kasseler Frauenprojektetreffen

1. Mädchenhaus Kassel 1992 e.V.
Annastr. 9
34119 Kassel

0561-71785

info@maedchenhauskassel.de
www.maedchenhauskassel.de

Die pädagogische Arbeit richtet sich nach dem Anpassungskonzept für stadtteilbezogene Kinder- und Jugendförderung. Sie orientiert sich an einem feministischen, rassismuskritischen sowie kultursensiblen Ansatz und legt den Schwerpunkt auf Beteiligungsprozesse.

Jede Hilfe ist uns wilkommen. Das Mädchenhaus ist gemeinnützig.
Helfen Sie mit…

als Spender*In
als Vereinsmitfrau
als ehrenamtliche Mitarbeiterin

Bankverbindung: Kasseler Sparkasse
IBAN: DE63 520 50353 00010053 76

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